Heute rede ich über Rollenbilder (die Neuigkeit kommt ganz unten).
Ich rede über das, was wir Jungs und Mädchen schon früh beibringen, und wie tief das in uns allen weiterwirkt.
In letzter Zeit berührt mich das Thema besonders, weil ich immer wieder sehe, wie viel Druck wir – bewusst oder unbewusst – auf Kinder ausüben: stark sein, brav sein, schön sein, funktionieren. Ich merke, wie viel davon auch in mir selbst lebt und wie befreiend es ist, alte Muster loszulassen.
Meine eigenen grauen Strähnen sind für mich inzwischen fast ein Symbol dafür geworden. Bis heute sind meine Strähnen mein "Markenzeichen". Aber jetzt will ich meine echten Haare sehen. Sie gehören zu mir – zu meiner Geschichte, zu meinem Tempo, zu meinem Frieden. Sie erinnern mich daran, dass Echtheit viel kraftvoller ist als Perfektion.

Und genau darum geht es in meiner größten Neuigkeit:
Wir starten einen eigenen Podcast – UNPERFEKT.
Ein Raum für echte Gespräche, für Gefühle, Zweifel, Mut und Veränderung.
Für alles, was wir sonst gern glattbügeln. Ich möchte dort laut denken, Fragen stellen, zuhören – und zeigen, dass wir alle auf dem Weg sind. Nicht perfekt. Aber echt.
Wir bereiten gerade alles vor. Gebt mir noch etwas Zeit. Aber freut Euch schon mal darauf :)
12 Kommentare
Liebe Ute,
sorry! Ich habe gerade ausversehen Deinen Namen in die Spalte eingetragen, wo eigentlich mein Name hingehört.
Also hier nochmal richtig:
Liebe Ute,
Wow – das hört sich wirklich toll an! So gern würde ich auch mal Deine Haare mit diesen verschiedenen Grautönen sehen. Du bist damit bestimmt auch eine Inspiration für viele Frauen!
Liebe Ute,
Wow – das hört sich wirklich toll an! So gern würde ich auch mal Deine Haare mit diesen verschiedenen Grautönen sehen. Du bist damit bestimmt auch eine Inspiration für viele Frauen!
Liebe Karin,
vielen Dank für Deinen Kommentar! Das stimmt! Es ist Deine ganz persönliche Geschichte, die sich in Deinen Haaren widerspiegelt. Ich fände es großartig, wenn immer mehr Frauen sich dafür entscheiden würden ganz bewusst Ihre Haare grau werden lassen. Es sei denn man macht das Färben nicht aus dem unangenehmen Gefühl heraus ansonsten für alt gehalten zu werden, sondern an der Freude an bestimmten Farbtönen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir dann auch zu Vorbildern für die jüngeren Genrationen werden könnten und sich dann allmählich diese Gleichung ( grau = alt = unschön ) shiften würde.
Liebe Cordula,
Das klingt mega schön mit Deinen roten Haaren und der Zeit, die Du Dir dann für Dich nimmst. Wie ein Selbstliebe-Ritual! Stimmt, mir ist auch aufgefallen, dass besonders die weißen Haare unheimlich schön leuchten, wenn ich sie gefärbt habe. Ich mache das auch nur mit Naturhaarfarben, wenn überhaupt. Jetzt probiere ich gerade aus nur noch einmal den Ansatz in einem Mahagoni Ton zu färben und dann das grau bzw. weiß komplett rauswachsen zu lassen. Ich freue mich schon auf den Mahagoni Farbton, Ich kann mir vorstellen, dass der dann auch so schön leuchtet und dass diese Abstufung ganz interessant aussieht. Bei mir hat mein Färben auch immer um die 3 Stunden gedauert. Jetzt gerade mit 2 kleinen Kindern habe ich gemerkt, dass ich mir diese Zeit nicht mehr dafür nehmen möchte, sondern lieber anders nutzen möchte. Ich habe jetzt ein neues Ritual. Jeden Sonntag Vormittag eine 1 stündige Mediation und am Abend Eure Kommentare lesen und beantworten. :-)
Liebe Susanne,
das kann ich sehr gut verstehen, dass Du jetzt nicht mehr färben willst, gerade wenn Deine Haare die Chemo so gut überstanden haben. Das würde ich dann auch nicht mehr tun. Ich bin gerade auch an einem Punkt an dem ich mir ganz genau überlege was ich noch an Substanzen an und in meinen Körper lassen möchte und versuche so gesund und natürlich wie möglich zu leben. Im Bezug auf meine Haare probiere ich deshalb auch eine ganz natürliche Haarseife aus und verzichte auf alle anderen Stylingprodukte. Ich bin so gespannt, wie meine natürliche Haarstruktur jetzt ist.